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19. Oktober 2016
Compiler
19. Oktober 2016
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Client/Server

Die Client/Server-Architektur beruht auf einem arbeitsteiligen Vorgang: Der Client (lokal) schickt eine Abfrage an den Server (lokal oder nichtlokal), dieser verarbeitet sie und sendet das Resultat an den ursprünglichen Absender der Abfrage zurück. Netscape und alle anderen Web-Browser sind ein Beispiel für eine solche Struktur. Sehr vereinfacht: Nach dem Eingeben einer Adresse oder Anklicken eines Hyperlinks wird diese Information vom Client zum Server geschickt. Dieser erhält die Abfrage, bearbeitet sie und retourniert sodann die gewünschte Seite/Information. Ein Großteil der im Netz verwendeten Software basiert auf dieser Struktur, d.h., der Benutzer arbeitet mit einem Client und die Informationsanbieter mit einem entsprechenden Server (z.B. für E-Mail, FTP etc.). Dieser arbeitsteilige Vorgang unterscheidet sich insofern von den früher gängigen Host-Anbindungen, dass ein Teil der Rechenlast am Client ausgeführt werden kann, im Gegensatz zu den „dumb terminals“, die nicht mehr als eine Tastatur plus Bildschirm darstellen und über keinerlei eigene Intelligenz verfügen, wo alle Rechenprozesse daher am Host ablaufen.